Autor Thema: SCO soll liquidiert werden  (Gelesen 721 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline Old Man

  • Foren-Gott
  • *******
  • Beiträge: 5585
SCO soll liquidiert werden
« am: 9.Mai 2009, 00:41:04 »
Zitat
Die SCO-Gruppe und ihr Kampf gegen IBM k?nnten wom?glich schon bald Geschichte sein, denn geht es nach dem Willen des Treuh?nders, soll SCO wom?glich komplett liquidiert werden.

Noch vor sechs Jahren zeigte sich die SCO-Gruppe siegessicher. Als das Unternehmen Anfang M?rz 2003 das ungleich gr??ere IBM wegen angeblicher Verletzungen der SCO-Technologie verklagte, wirbelte das Unternehmen eine nicht geringe Menge PR- und Medien-Staub auf. Was darauf folgte, war ein Streit, der kaum bizarrer ausfallen konnte. Kampfeslustig verklagte das Unternehmen gleich mehrere Hersteller und verh?ngte in Eigenregie Lizenzzahlungen f?r Linux. Bizarr auch deshalb, weil SCO w?hrend der ganzen Zeit keinen Beweis f?r seine Forderungen erbringen konnte und unter anderem eine angebliche Pr?sentation der Beweise zu einer Farce mutierte.

?ber sechs Jahre sp?ter steuert das Unternehmen wom?glich der Liquidierung entgegen. Aus dem einstigen J?ger wurde ein Gejagter. Unter anderem hatte im August 2007 ein Gericht in Utah Novell alle Rechte an Unix und UnixWare zugesprochen, wodurch alle Anspr?che von SCO nichtig wurden. Bald darauf hatte SCO den Bankrott erkl?rt und Novell tempor?r unter anderem die M?glichkeit genommen, die ausstehenden Zahlungen von SCO einzukassieren. Die Forderungen stehen allerdings immer noch im Raum. Ferner hat SCO Berufung gegen das Gerichtsurteil eingelegt, das Novell die Rechte an Unix zugesprochen hat.

Wie nun aus einem Schreiben an das Gericht zu entnehmen ist, h?lt die Treuh?nderin Roberta A. DeAngelis die Zukunft von SCO mittlerweile f?r nicht mehr gew?hrleistet. Einem auf Groklaw ver?ffentlichten Papier ist unter anderem zu entnehmen, dass es f?r SCO keine ?vern?nftige Chance der Rehabilitation? mehr gebe. Laut DeAngelis verliere das Unternehmen weiterhin sehr schnell Geld und es gebe kaum eine Chance, dass SCO gegen?ber den Gl?ubigern seine Anspr?che begleichen k?nne. Als eine logische Konsequenz sei nun nur noch die Liquidierung des Unternehmens anzusehen.

SCO sei laut einem Bericht der ?Salt Lake Tribune? von dem neuerlichen Vorschlag ?berrascht gewesen. Wie der CEO des Unternehmens Darl McBride in einer Email verk?ndete, wolle die F?hrung gegen den Vorschlag opponieren und dem Gericht eine eigene Strategie des Fortbestands vorstellen. Eine Entscheidung ?ber die Zukunft von SCO soll nun in einer Anh?rung fr?hestens am 12. Juni fallen.

Information: www.groklaw.net


Quelle: http://www.pro-linux.de/news/2009/14165.html